Absetzen – ein gesunder Darm für optimale Ergebnisse

Rund um das Absetzen sind die Ferkel mehreren Herausforderungen ausgesetzt. Stallwechsel, fehlender Kontakt zur Muttersau, keine Milch mehr, andere Haltungsform und weitere. Optimalerweise wird das Futter über diese Zeit nicht gewechselt. So muss sich der Darm nicht auch noch an ein neues Futter anpassen.

Ein gesunder Darm, mit einem stabilen und ausgeglichenen Mikrobiom, ist eines der wichtigsten Elemente in der Ferkelaufzucht. Besonders übers Absetzen kommt ihm eine noch wichtigere Bedeutung zu. Ein gesunder Darm verdaut das Futter wesentlich besser und absorbiert dadurch mehr Nährstoffe. Folglich bleiben weniger Nährstoffe für pathogene Keime übrig, welche sich dadurch kaum vermehren können. Die Darmzotten können sich besser entwickeln und tragen ihrerseits wiederum zu einer besseren Verdauung bei. Ein stabiles Gleichgewicht des Mikrobioms ist also das A und O übers Absetzen. Von diesem profitiert nämlich auch das Immunsystem der Ferkel, da ca. 80% der Immunwirksamen Komponenten über den Darm produziert werden.

Die grösste Herausforderung für die Ferkel stellt die Umstellung von tierischen auf pflanzliche Komponenten in der Verdauung dar. Damit dies möglichst sanft und nachhaltig abläuft, ist eine frühe Futteraufnahme in der Säugezeit wichtig. Dazu eignen sich in einem ersten Schritt feuchte Wühlerden, welche die feste Futteraufnahme von Ferkeln anregen. In einem zweiten Schritt muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Ferkel ein Starter-Futter verabreicht bekommen. Diese sind typischerweise mit hochverdaulichen Komponenten ausgestattet, welche z.T. tierischen Ursprungs sind. Dadurch kann sich die Enzymproduktion auf die neuen Nährstoffquellen anpassen. Während es zu Beginn fast nur die Laktase zur Spaltung des Milchzuckers und wenig Lipase sowie Protease benötigt, verändern sich deren Verhältnisse im Laufe der Aufzucht signifikant. Der Bedarf an Lipase, Protease und neu auch Amylase steigert sich stetig und besonders nach dem Absetzen sehr stark und schnell. An diesem Punkt entstehen dann auch die meisten Probleme, da die Ferkel selbst zu wenig Enzyme produzieren können und zusätzlich der Magenbrei nicht genügend angesäuert wird. Dies hemmt u.a. die Proteinverdauung und bietet pathogenen Keimen die Chance zur Vermehrung. Das Hauptziel um die Absetzphase muss also lauten: gut vorbereitete Ferkel (Anfüttern, Hygiene, etc.) mit einem angepassten Fütterungsregime (Unterstützung der Verdauung) zu kombinieren. 

Für diese Phase stehen diverse Möglichkeiten zu Verfügung. Nebst den Managementaufgaben (Klima, Wasser, Haltung, etc.) kann besonders über die gezielte Ergänzung von Spezialitäten einiges erreicht werden. Zu diesem Zweck können wir das Produkt Farmpack RepaXOL plus empfehlen. Das Produkt enthält mehrere pflanzliche Komponenten zur Steigerung der Futteraufnahme und Förderung der Enzymproduktion. Die Komponenten sind so verkapselt, dass sie kontrolliert über den Verdauungstrakt freigesetzt werden. Somit kann sich ihre Wirkung im besonders wichtigen Abschnitt des Dünndarms entfalten. Die Futteraufnahme wird angeregt, die Verdauung verbessert und die Gesundheit gesteigert. Zusätzlich unterstützten die enthaltenen Algen gezielt das Immunsystem. Dies bringt eine weitere Sicherheit und verbessert zudem die Immunantwort nach Impfungen.

Eine schöne Adventszeit wünscht Ihnen das Naveta-Team

Vorbeugen statt heilen sowie Emissionen durch Effizienz vermindern

Die diesjährigen Suisse Tier-Themen «Umwelt & Klima» sind auch bei uns aktuell. Die Erhaltung von gesunden Tieren & die Futtereffizienz stehen dabei im Fokus. Gerne informieren wir Sie über unsere Hauptthemen an der Suisse Tier an unserem Stand A 402.

Pansenstabile Aminosäuren

Durch die Ergänzung von pansenstabilen Aminosäuren kann der Rohproteingehalt in der Ration von Milchkühen gesenkt und somit Ressourcen und Kosten eingespart werden. Pansenstabile Aminosäuren ermöglichen einen gezielten und effizienten Einsatz in der Ration. Dies resultiert in geringeren N-Verlusten (tiefere Harnstoffwerte) und gesünderen Tieren. Besonders die Leber profitiert von niedrigeren Rohproteingehalten und wird weniger belastet. Folglich läuft der Stoffwechsel reibungsloser und die Fruchtbarkeit erhöht sich.

Allrounder BioAktiv

BioAktiv Produkte sind vielfältig einsetzbar, sei es bei Gülle, Mist & Kompost, für alle Tierarten sowie bei Acker- und Spezialkulturen. Die Förderung der aeroben Bakterien unterstützt die Verrottung von Gülle und Mist. Ein aufgewerteter Hofdünger sowie geringere Ammoniak-Emissionen im Stall und beim Ausbringen sind die Vorteile. Als angenehmer Nebeneffekt nimmt auch die Geruchsbelastung ab. Gerne unterstützen wir Sie mit unserem Messgerät, um das Stallklima hinsichtlich der Ammoniak- und Methanemissionen zu prüfen. Die Pflanzenbehandlung zeigt sich in robusteren und vitaleren Pflanzen. Die Förderung der Bodenaktivität und der Humusbildung sind dabei zentral.

An der Messe profitieren Sie beim Produkt BioAktiv Kombipaket Kälber von einer Messeaktion.

Mycotoxine

Ein ständiger Begleiter der Nutztierhaltung sind Mycotoxine. Wir zeigen auf, welche Punkte zu beachten sind und bieten Ihnen Lösungen von der Analyse bis zur Bekämpfung. Um Mycotoxine effizient bekämpfen zu können, bedarf es einer genauen Analyse der wichtigsten Mycotoxine. Anschliessend gilt es, die richtige Lösung zu eruieren und entsprechend den Bedingungen auf dem Betrieb anzupassen. Unser Sortiment umfasst verschiedene Lösungen mit unterschiedlichen Komponenten. Somit können die Bedürfnisse gezielt abgedeckt werden. Bei Verdacht auf Mycotoxine sollte frühzeitig reagiert und präventiv gehandelt werden. Die negativen Auswirkungen einer Mycotoxinaufnahme übers Futter (oder auch Stroh) sind schnell deutlich kostenintensiver als eine gute Prävention. Zudem kann die Tiergesundheit erhalten werden.

Für weitere Infos zu unseren Hauptthemen und zu anderen Produkten besuchen Sie unser Austellerprofil der Suisse Tier oder kontaktieren Sie uns direkt. Gerne empfangen wir Sie an unserem Stand A 402 in der Halle 4.

Mycotoxine im Futter – Risiken und Bekämpfungsstrategien

Pilze sind in der Natur weit verbreitet. Sie produzieren unzählige Stoffwechselprodukte und sind äusserst heterogen. Ebenso unterschiedlich und je nach Ausgangslage weit verbreitet sind die produzierten Mycotoxine. Verschiedene Schimmelpilze produzieren diese sekundären Stoffwechselprodukte und beeinträchtigen bei der Fütterung (Futtermittel, Stroh, Raufutter) Gesundheit und Leistung der Tiere. Mycotoxine entstehen auf dem Feld oder bei der Lagerung. Einmal vorhanden, können sie durch keine entsprechende Behandlung (Erhitzung, Reinigung, etc.) des Futters entfernt oder unschädlich gemacht werden. Darum sollte das Hauptaugenmerk auf der Prävention liegen. Bei Verdacht oder entsprechenden Umweltbedingungen wie im aktuellen Jahr, sollten zur Sicherheit Analysen von Futterproben gemacht werden.

Mycotoxine - Typen und Auswirkungen

Das Hauptproblem entsteht durch die zwei Mycotoxine Zearalenon (ZEA) und Deoxynivalenol (DON). Beide werden durch Fusarien und auf dem Feld, vor allem bei Mais und Getreide, gebildet. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, das nie nur ein oder wenige Mycotoxine vorhanden sind. Es ist stets ein vielfältiger Mix mit unterschiedlichen Mengen vorhanden. Die toxischen Effekte der einzelnen Mykotoxine verstärken sich gegenseitig zum Teil erheblich. Sie haben einen synergistischen Effekt, also ergibt 1+1 nicht zwei, sondern fünf oder zehn.

Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich und z.T. schwierig zu eruieren. Man spricht hier auch vom Eisbergmodell, die sichtbare Spitze macht nur einen Bruchteil der effektiven Belastung aus. Wichtig in diesem Zusammenhang sind die Zeitdauer und die Menge der Aufnahme. Nehmen Tiere über einen längeren Zeitraum stetig Mycotoxine zu sich, so entstehen erhebliche Einbussen in der Leistung und in der Gesundheit. Typische Auswirkungen sind eine verschlechterte Fruchtbarkeit, Reduktion der Futteraufnahme, ein geschwächtes Immunsystem, schlechtere FV und tiefere Leistungen. Dies führt bei Schweinen z.B. zu einer tiefen NRR oder niedrigen TZ, sowie bei Milchvieh z.B. zu tieferen Milchinhaltsstoffen, einem gestörtem Pansenmilieu oder zu hohe Zellzahlen.

Bekämpfung
Wie eingangs erwähnt, stellt die Prävention die beste Massnahme zur Bekämpfung dar (Sortenwahl, Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Mycotoxinmonitoring, etc.). Allerdings lässt sich nicht immer alles kontrollieren und planen. Gerade in diesem Jahr mit z.T. langen, nassen Perioden und schlechten Wachstumsbedingungen für die Pflanzen, erschwerte Strohernte, Hagelschäden an Getreide und Mais, sowie z.T. Auswuchsgetreide, ist die Mycotoxinbelastung teilweise erhöht und über den Grenzwerten.
Die Auswirkungen von Mycotoxinen können mit speziell dafür konzipierten Zusätzen vermindert werden. Die Wirkung beruht hauptsächlich auf den Mechanismen binden und inaktivieren. Sinnvollerweise werden hier je nach «Hauptmycotoxin» verschiedene Produkte oder Kombinationen angewendet. Zudem sollte das Immunsystem, resp. die Verdauung der Tiere unterstützt werden. Somit können nicht nur die negativen Auswirkungen der Mycotoxine unterbunden, sondern zusätzlich die Abwehrkraft der Tiere gestärkt werden.

Produkte

Wir arbeiten im Bereich Mycotoxinmanagement mit verschiedenen Produkten. Diese sind sowohl der Art der Mycotoxine wie auch der Tiergattung angepasst. Auf jeden Fall lohnt sich eine genau Betrachtung des Problems, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Folgekosten einer erhöhten Mycotoxinbelastung sind schnell um ein Vielfaches höher als eine gezielte Bekämpfung des Problems. Gerne beraten wir Sie, um eine optimale Lösung zu finden.

Weniger Stress – höhere Futteraufnahme & mehr Tierwohl

Verschiedene Umwelteinflüsse führen bei Nutztieren immer wieder zu Stresssituationen. Der Geburtsprozess, starke Hitzeperioden, Temperaturschwankungen und Futter – oder Stallumstellungen. Die Liste ist lang und vielfältig. Häufig sind die Folgen eine verminderte Futteraufnahme, Verhaltensstörungen, schlechtere Fruchtbarkeit und tiefere Leistungen. Der Einsatz des Produkts VeO kann diese negativen Folgen von vielen Faktoren unterbinden und das Tierwohl steigern.

Das Produkt VeO, als Farmpack-Mischung & flüssig erhältlich, wirkt gezielt übers Hirn. Durch die olfaktorischen Rezeptoren (Geruch & Geschmack) in der Hirnanhangsdrüse, wird die Übertragung der Stressbotschaft vermindert. Im Gegenzug wird der Appetit gesteigert. Diese zwei Faktoren sind immer gegenläufig. Das heisst, je mehr Stress, desto weniger Appetit. Durch die Verminderung der Stressbotschaft kann somit die Futteraufnahme in Stresssituationen verbessert werden. Die weiteren negativen Folgen werden somit stark vermindert und fördern somit nicht nur die Leistung und Vitalität der Tiere, sondern auch das Tierwohl. VeO ist in allen Nutztierkategorien praxiserprobt und kann durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überzeugen.

Bekannte Beispiele für Verhaltensstörungen infolge von Stress wie Kannibalismus bei Schweinen, Federpicken bei Geflügel oder Unruhe bei Mastmunis können vermindert oder sogar eliminiert werden. Als weiteres Beispiel können die Gewichtsverluste von Mutterschweinen in der Laktation durch die erhöhte Futteraufnahme reduziert werden, dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf Körperkondition und Fruchtbarkeit der Mutterschweine, sondern ebenso einen positiven Effekt für die Ferkel. Sie profitieren von einer erhöhten Milchproduktion. Ein zunehmend wichtiger Stressfaktor ist der Hitzestress. Sowohl bei Milchkühen als auch bei Schweinen und Geflügel kann die tiefere Futteraufnahme infolge des Hitzestresses kompensiert werden. Somit werden die Leistungsdepressionen während Hitzeperioden reduziert.

Damit das Produkt seine bestmögliche Wirkung entfalten kann, müssend die Tiere möglichst lange mit dem Produkt in Kontakt stehen, also z.B. über die TMR oder in der Futtersuppe. Für weitere Infos zum Einsatz und Wirkungsweise können Sie uns gerne kontaktieren.

Ihr NAVETA-Team

Wie Sie die Klauengesundheit Ihrer Tiere sicherstellen

Die Klauengesundheit bei Milchkühen ist ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit. Sie ist nicht nur direkt für Abgänge verantwortlich, sondern auch indirekt. Zum Beispiel fressen Kühe mit Klauenbeschwerden weniger und haben somit ein erhöhtes Risiko für Ketose und auch Azidose.

Die Gründe für Klauenprobleme
Die Klauengesundheit ist ein zentrales Element für eine gesunde und wirtschaftliche Milchviehherde. Abgänge wegen Fundamentproblemen gehören zu den Top-3 der Abgangsgründe. Viele Probleme treten zudem nur unterschwellig auf und verursachen laufend Einbussen in der Leistung und auf gesundheitlicher Ebene. Dies zieht dann weitere Probleme, wie z.B. Fruchtbarkeits- oder Verdauungsprobleme nach sich. Die Gründe für Klauenprobleme sind so vielfältig wie die Betriebe selbst. Sie entstehen meist durch mehrere Faktoren wie Azidose, Spurenelement- und Vitaminmangel, feuchter & schmutziger Untergrund (Weide oder Stall), Verletzungen oder als Folge von sonstigen Entzündungen und Infektionen. Darum muss die Klauengesundheit grundsätzlich auf allen Ebenen beachtet werden (Hygiene, Fütterung, Haltung, Management etc.).

Wie wirkt das Vitamin Biotin?
Als wichtiger Inhaltsstoff im Futter wird das Vitamin Biotin für eine gute Klauengesundheit eingesetzt. Biotin kann dem Mineralstoff zugesetzt oder als Bolus verabreicht werden. Beim Letzteren besteht ein Vorteil darin, dass die Abgabe sicher und beständig erfolgt.Biotin wirkt sich vor allem positiv auf das Ballenhorn aus. Die Festigkeit des nachwachsenden Hornes wird merklich gesteigert und bietet somit einen optimalen Schutz. Nebst den positiven Effekten auf die Klauengesundheit unterstützt Biotin auch die Milchproduktion. Der Einsatz von Biotin ist nicht zuletzt deshalb besonders im höheren Leistungsbereich zu empfehlen. Obwohl die Kühe das Vitamin auch selbst über die Pansenmikroben synthetisieren, deckt diese Menge den Bedarf nicht immer (vor allem bei Pansenazidose) genügend ab. Der Einsatz sollte deshalb optimalerweise nach dem Abkalben erfolgen, um die Milchkühe in dieser heiklen Phase zu unterstützen. Allerdings kann der Bolus auch vor dem Weidebeginn im Frühling, bei Futterumstellungen oder bei der Klauenpflege verabreicht werden.

Wie erwähnt besteht die Möglichkeit, den Bedarf an Biotin über einen Bolus zu decken. Aus diesem Grund haben wir den Bolus Bolutech Heel 2.0 ins Sortiment aufgenommen. Dieser Bolus zeichnet sich durch sein zweistufiges Abgabeverfahren aus. Ein Teil des Bolus wird innerhalb der ersten 24 Stunden freigegeben und dient zusätzlich der schnellen Unterstützung des anti-oxidativen und anti-inflammatorischen Systems. Pflanzliche Wirkstoffe (u.a. Traubenkerne & Thymian), Zink und Vitamine (Vit. E & C und Biotin) werden der Kuh so zugeführt. In einer zweiten Phase wird Biotin und Zink über ca. 150 Tage lang kontinuierlich abgegeben und sorgt somit für eine sichere Aufnahme der Wirkstoffe.

Sau-stark in die Säugezeit

Die Transitphase ist eine der wichtigsten Phasen im Produktionszyklus der Muttersau. Zum einen benötigen die Ferkel immer mehr Nährstoffe und zudem muss die Verdauung der Sau auf die Laktation vorbereitet werden. Damit die Verdauung über das Abferkeln in Schwung bleibt, gibt es verschiedene Lösungen. Eine davon ist die gezielte Supplementierung mit Wirkstoffen, welche einen positiven Effekt auf die Futteraufnahme und die Verdauung haben.

Stallwechsel, Futterumstellung, verändertes Klima, Vorbereitung aufs Abferkeln – dies sind einige Faktoren, welche die Transitphase zu einer Herausforderung machen. Jeder dieser Faktoren führt, oder kann, zu Stress führen. In den vermehrten, starken Sommerperioden kommt zusätzlich noch der Hitzestress dazu. Im Allgemeinen führt Stress zu einer Verringerung der Futteraufnahme, zu Störungen der Verdauung und zu anderen ernährungsphysiologischen Problemen wie z.B. erhöhter oxidativer Stress. Um diese Stressfaktoren möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich, während der Transitphase der Fütterung eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken und vorbeugende Massnahmen zu ergreifen.  

Zu diesem Zweck kann das Produkt Top Transit eingesetzt werden. Es vereint mehrere Wirkstoffe in einem Produkt und soll den Start in die Laktation möglichst optimal gestalten. Die Inhaltsstoffe fördern u.a. die Faserverdauung und beugen somit möglichen Verstopfungen vor. Dies wiederrum verringert das Risiko eines erhöhten Aufkommens von pathogenen Keimen im Dickdarm. Verschiedene pflanzliche Komponenten unterstützen eine reibungslose Verdauung, Futteraufnahme, Nährstoffeffizienz und -aufnahme. Eine gute Verdauung zeigt sich z.B. durch eine wesentlich frühere erste Kotausscheidung nach dem Abferkeln. Abgerundet wird das Produkt mit einem speziellen Wirkstoff auf pflanzlicher Basis, welcher die Reaktion auf Stress abschwächt. Dies ergibt sich durch die Wechselwirkung von Stress und Appetit, welche über die Hirnanhangsdrüse gesteuert wird. Je weniger Stress, desto höher die Futteraufnahme.

Durch die Synergien der Wirkstoffe wird ein breites Spektrum von positiven Effekten erreicht. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Probleme zu verhindern oder zumindest so weit zu reduzieren, dass die Auswirkungen auf die Verdauung, Kolostrumqualität (Stress vermindert die Qualität des Kolostrums) und später die Milchproduktion in einem akzeptablen Rahmen gehalten werden können.

Eine optimale Transitphase und folglich eine dementsprechend gute Laktation unterstützen nicht nur die Aufzuchtleistung, sondern auch den nächsten Zyklus der Sauen. Eine gute Verdauung und konstant hohe Futteraufnahme verhindern ein zu starkes abmagern und erleichtern eine erfolgreiche Besamung für einen weiteren vitalen Wurf. Ob als Leistungsförderung, Versicherung oder zukunftsorientierte Investition für die nächste Laktation, der Nutzen einer optimalen Transitphase kann nicht hoch genug eingestuft werden.

Einen schönen Frühling und gute Gesundheit wünscht Ihnen das Naveta-Team